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Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 07.09.2026
Inhaltsübersicht
- Geltungsbereich der AGB
- Bestellvorgang und Vertragsschluss
- Vertragstext und Vertragssprache
- Informationen zu Preisen und Versandkosten
- Zahlungsarten und Zahlungsbedingungen
- Eigentumsvorbehalt
- Lieferung, Warenverfügbarkeit
- Herstellung und Verarbeitung nach Vorgaben des Kunden
- Besondere Bedingungen für individualisierte Produkte
- Urheber- und Nutzungsrechte
- Widerrufsbelehrung
- Gewährleistung und Haftung
- Schlussbestimmungen
- Verbraucherstreitbeilegung
1. Geltungsbereich der AGB
- Für die Geschäftsbeziehung zwischen Jonathan Krüger, Hummelweg 17, 38226 Salzgitter (nachfolgend bezeichnet als "Verkäufer") und dem nachfolgend als "Kunde" bezeichnetem Erwerber der Produkte des Verkäufers gelten ausschließlich die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend bezeichnet als "AGB").
- Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, auch nicht wenn der Verkäufer seine Leistung widerspruchslos erbringt, es sei denn, der Verkäufer stimmt der Geltung der abweichenden Bedingungen des Kunden ausdrücklich zu.
- Alle Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für beide Geschlechter. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wurde auf die gleichzeitige Verwendung von männlichen und weiblichen Sprachformen verzichtet.
- "Verbraucher" im Sinne dieser AGB ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, der überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbstständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.
- "Unternehmer" im Sinne der AGB ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
- "Produkt" im Sinne der AGB ist jede vom Verkäufer angebotene Ware, Dienstleistung und sonstige Leistung, etwaiges Zubehör sowie Begleitdokumentationen, die entsprechend der gegenüber dem Kunden vom Verkäufer bereitgestellten Produktbeschreibung oder sonstiger Abrede Gegenstand des Vertrages zwischen dem Verkäufer und dem Kunden sind.
- Unabhängig von den in den AGB verwendeten Begrifflichkeiten, wie beispielsweise "Verkäufer", bestimmt sich die rechtliche Einordnung des Vertrages sowie die anwendbaren gesetzlichen Regelungen stets nach den gesetzlichen Vorgaben der jeweiligen Vertragsarten. Diese AGB schränken die gesetzlichen Definitionen und Regelungen in keiner Weise ein.
2. Bestellvorgang und Vertragsschluss
- Anfragen sind unverbindlich. Der Verkäufer übermittelt dem Kunden ein Angebot per WhatsApp oder E-Mail. Der Vertrag kommt zustande, sobald der Kunde das Angebot innerhalb einer gegebenenfalls genannten Annahmefrist bestätigt und die Bestätigung dem Verkäufer zugeht.
3. Vertragstext und Vertragssprache
- Der Kunde erhält zusammen mit dem Angebot direkte Links zu den geltenden AGB, Datenschutzhinweisen und Widerrufsinformationen, bevor er das Angebot bestätigt. Der Verkäufer weist im Angebot ausdrücklich auf die Geltung der AGB hin.
- Der Verkäufer speichert den Vertragstext. Nach Vertragsschluss erhält der Kunde innerhalb angemessener Frist, spätestens bei Lieferung der Ware und bei Dienstleistungen vor Beginn ihrer Ausführung, eine Auftragsbestätigung mit dem Vertragsinhalt und den erforderlichen Vertragsinformationen sowie den bei Vertragsschluss geltenden AGB, Datenschutzhinweisen und Widerrufsinformationen als PDF-Unterlagen auf einem dauerhaften Datenträger, beispielsweise per E-Mail.
- Die Vertragssprache ist Deutsch, Verträge können in dieser Sprache geschlossen werden.
4. Informationen zu Preisen und Versandkosten
- Alle Preisangaben verstehen sich als Endpreise. Der Verkäufer unterfällt der umsatzsteuerlichen Kleinunternehmerregelung und weist daher keine Umsatzsteuer, bzw. Mehrwertsteuer aus.
5. Zahlungsarten und Zahlungsbedingungen
- Beim Einsatz von Finanzinstituten und anderen Zahlungsdienstleistern, gelten im Hinblick auf die Bezahlung zusätzlich die Geschäftsbedingungen und Datenschutzhinweise der Zahlungsdienstleister. Kunden werden gebeten diese Regelungen und Hinweise als auch Informationen im Rahmen des Bezahlungsvorgangs zu beachten. Dies insbesondere, weil die Zurverfügungstellung von Zahlungsmethoden oder der Ablauf des Zahlungsverfahrens auch von den Vereinbarungen zwischen dem Kunden und Finanzinstituten und Zahlungsdienstleister abhängig sein können (z. B. vereinbarte Ausgabelimits, ortsbeschränkte Zahlungsmöglichkeiten, Verifizierungsverfahren, etc.).
- Der Kunde sorgt dafür, dass er die ihm obliegenden Voraussetzungen erfüllt, die zur erfolgreichen Bezahlung mittels der gewählten Zahlungsart erforderlich sind. Hierzu gehören insbesondere die hinreichende Deckung von Bank- und anderen Zahlungskonten, Registrierung, Legitimierungen und Autorisierung bei Bezahldiensten sowie die Bestätigung von Transaktionen.
- Vorkasse – Wurde Zahlung per Vorkasse mittels einer Banküberweisung vereinbart, wird der Zahlungsbetrag, vorbehaltlich einer ausdrücklich getroffenen anderslautenden Vereinbarung, bereits mit Vertragsschluss fällig. Der Verkäufer teilt dem Kunden seine Bankverbindung mit. Die Lieferung erfolgt nach Zahlungseingang. Geht die fällige Vorkassezahlung nicht ein, kann der Verkäufer nach erfolglosem Ablauf einer angemessenen Nachfrist unter den gesetzlichen Voraussetzungen den Rücktritt erklären.
- Kauf auf Rechnung – Der Rechnungsbetrag wird, nachdem das Produkt geliefert sowie in Rechnung gestellt wurde fällig und ist vom Kunden innerhalb von 7 Tagen ohne Abzug durch Zahlung auf das Bankkonto des Verkäufers zu begleichen, sofern nichts anderes vereinbart ist.
- Mahnkosten werden dem Kunden nur bei bestehendem Zahlungsverzug und nur insoweit in Rechnung gestellt, als sie nach den gesetzlichen Vorschriften erstattungsfähig sind.
- Der Verkäufer ist berechtigt, bei Zahlungsverzug Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe sowie weitere durch das Gesetz bestimmte Folgen und Kosten bei den säumigen Kunden geltend zu machen. Die Verpflichtung des Kunden zur Zahlung von Verzugszinsen schließt die Geltendmachung weiterer Verzugsschäden durch den Verkäufer nicht aus. Zu den Verzugsschäden gehören Kosten der Rechtsdurchsetzung, wie z. B. Kosten für Rechtsberatung, Mahnverfahren oder Inkasso.
6. Eigentumsvorbehalt
- Tritt der Verkäufer in Vorleistung, verbleiben die gelieferten Produkte bis zur vollständigen Bezahlung im Eigentum des Verkäufers.
7. Lieferung, Warenverfügbarkeit
- Das Angebot richtet sich ausschließlich an Kunden mit Lieferadresse in Deutschland. Lieferungen erfolgen ausschließlich innerhalb Deutschlands.
- Wird eine Abholung der Ware durch den Kunden vereinbart, informiert der Verkäufer den Kunden über die Abholbereitschaft der Ware an dem vereinbarten Abholort. Hierbei entstehen dem Kunden, vorbehaltlich einer ausdrücklichen anderslautenden Vereinbarung, keine Versandkosten.
- Sofern eine Warenlieferung aus Gründen, die der Kunde zu verantworten hat, scheitert, trägt der Kunde die durch die Hin- und Rücksendung entstandenen Kosten im angemessenen Umfang. Bei wirksamer Ausübung eines gesetzlichen Widerrufsrechts gelten für die Versandkosten die Regelungen der Widerrufsbelehrung.
- Sollte die Zustellung der Ware durch Verschulden des Kunden trotz dreimaligem Auslieferversuch scheitern, kann der Verkäufer vom Vertrag zurücktreten. Gegebenenfalls geleistete Zahlungen werden dem Kunden unverzüglich erstattet.
- Wenn die bestellte Ware nicht verfügbar ist, weil der Verkäufer mit diesem Produkt von seinem Lieferanten ohne eigenes Verschulden, insbesondere im Hinblick auf die Sicherstellung der Belieferung und ein ihm mögliches sowie zumutbares Bemühen, nicht beliefert wird, kann der Verkäufer vom Vertrag zurücktreten. In diesem Fall wird der Verkäufer den Kunden unverzüglich informieren und ihm gegebenenfalls die Lieferung einer vergleichbaren Ware vorschlagen. Wenn keine vergleichbare Ware verfügbar ist oder der Kunde keine Lieferung einer vergleichbaren Ware wünscht, wird der Verkäufer dem Kunden gegebenenfalls bereits erbrachte Gegenleistungen unverzüglich erstatten.
- Liefer- und Leistungsverzögerungen aufgrund höherer Gewalt und aufgrund von unvorhersehbaren Ereignissen, die dem Verkäufer die Lieferung wesentlich erschweren oder unmöglich machen, hat der Verkäufer gegenüber Kunden, die Unternehmer sind, auch bei verbindlich vereinbarten Fristen und Terminen nicht zu vertreten. In diesem Fall ist der Verkäufer berechtigt, die Lieferung bzw. Leistung um die Dauer der Behinderung zuzüglich einer angemessenen Anlauffrist hinauszuschieben. Das Recht zur Hinausschiebung der Frist gilt gegenüber Kunden, die Unternehmer sind auch in Fällen unvorhersehbarer Ereignisse, die auf den Betrieb eines Vorlieferanten einwirken und weder von ihm noch von dem Verkäufer zu vertreten sind. Während der Dauer dieser Behinderung ist der Kunde ebenfalls von seinen vertraglichen Verpflichtungen entbunden, insbesondere der Zahlung. Ist die Verzögerung dem Kunden nicht zuzumuten, kann dieser nach einer von ihm zu setzenden angemessenen Frist oder einvernehmlicher Rücksprache mit dem Verkäufer durch schriftliche Erklärung vom Vertrag zurücktreten.
- Teillieferungen sind zulässig, soweit sie dem Kunden zumutbar sind. Vom Verkäufer veranlasste Teillieferungen verursachen für den Kunden keine zusätzlichen Versandkosten.
8. Herstellung und Verarbeitung nach Vorgaben des Kunden
- Beinhaltet die vertragliche Vereinbarung zwischen den Vertragsparteien, dass der Verkäufer das zu liefernde Produkt nach Vorgaben des Kunden herstellt oder verarbeitet, ist der Kunde verpflichtet die zur Erbringung der Leistung erforderlichen Informationen und Materialien dem Verkäufer bereitzustellen sowie Mitwirkungshandlungen anzubieten (nachfolgend zusammenfassend als "Mitwirkung" bezeichnet).
- Der Kunde wird über seine erforderliche Mitwirkung im Rahmen der Produktbeschreibung, bzw. des Bestellprozesses informiert.
- Bei der Erfüllung seiner Mitwirkungspflichten muss der Kunde insbesondere bei der Bereitstellung von Informationen und Materialien das vereinbarte Format, den vereinbarten Übermittlungsweg sowie weitere vereinbarte technischer Vorgaben und Fristen beachten.
- Der Kunde verpflichtet sich nur solche Informationen und Materialien bereitzustellen sowie Mitwirkungshandlungen vorzunehmen, deren vertragsgemäße Verarbeitung durch den Verkäufer nicht gegen das geltende Recht sowie nicht gegen Schutzrechte Dritter verstößt. Der Kunde verpflichtet sich insbesondere sicher zu stellen, dass er über die für die Verarbeitung durch den Verkäufer nötigen Nutzungs- und Verfügungsrechte verfügt. Der Verkäufer ist nicht dazu verpflichtet die Rechtmäßigkeit der Verarbeitung der Mitwirkung des Kunden zu überprüfen.
- Der Verkäufer trägt keine Kosten für die Mitwirkung des Kunden.
- Der Kunde stellt den Verkäufer, seine Mitarbeiter und Vertreter von der Haftung und/oder Ansprüchen von Behörden oder Dritten frei, die im Zusammenhang mit der Mitwirkung des Kunden entstehen und die der Kunde zu vertreten hat. Die Freistellung umfasst auch alle erforderlichen und angemessenen Rechtsverteidigungskosten. Ferner unterstützt der Kunde den Verkäufer in diesem Fall bei der Abwehr der Ansprüche durch zumutbare und erforderliche Mitwirkungshandlungen sowie Informationen.
- Der Verkäufer ist auf Grundlage einer sachgerechten Abwägung berechtigt, Verarbeitungsaufträge, auch nach Vertragsschluss, zurückzuweisen, bei denen der Verkäufer aufgrund objektiver Anhaltspunkte von einem Verstoß gegen die geltende Rechtslage, Rechte Dritter oder die guten Sitten ausgehen darf (das gilt insbesondere bei jugendgefährdenden, diskriminierenden, beleidigenden oder verfassungsfeindlichen Informationen und Materialien).
9. Besondere Bedingungen für individualisierte Produkte
- Vor Produktionsbeginn kann eine gesonderte Druckfreigabe eingeholt werden. Wird dem Kunden hierfür eine Freigabevorlage (z. B. per E-Mail oder als Screenshot) vorgelegt, hat er diese vor der Freigabe sorgfältig auf die Übereinstimmung mit den vereinbarten Vorgaben zu prüfen, insbesondere hinsichtlich Text, Farben, Größenangaben und Positionierung, soweit diese aus der Vorlage erkennbar sind. Ohne gesonderte Druckfreigabe sind die im Auftrag vereinbarten Vorgaben maßgeblich. Die gesetzlichen Mängelrechte bleiben unberührt.
- Ein gesetzliches Widerrufsrecht besteht nicht bei Waren, die nach Kundenspezifikation angefertigt werden oder eindeutig auf persönliche Bedürfnisse zugeschnitten sind. Die gesetzlichen Mängelrechte bleiben unberührt.
- Die Herausgabe vom Verkäufer erstellter Entwurfs-, Druck- und Arbeitsdateien sowie deren Nutzung oder Weitergabe zur Nachproduktion sind nicht automatisch Bestandteil des Auftrags und bedürfen einer gesonderten Vereinbarung. Die nach Abschnitt 10 erlaubte Nutzung und Abbildung der fertigen Produkte sowie gesetzlich erlaubte Nutzungen bleiben unberührt.
10. Urheber- und Nutzungsrechte
- Soweit die vom Verkäufer erstellten Gestaltungen urheberrechtlich oder durch sonstige Schutzrechte geschützt sind, verbleiben diese Rechte beim jeweiligen Rechteinhaber. Rechte an vom Kunden bereitgestellten Logos, Motiven und sonstigen Vorlagen bleiben unberührt; der Verkäufer erwirbt daran durch die Bearbeitung oder Bedruckung keine über die Auftragsausführung hinausgehenden Nutzungsrechte.
- Der Kunde darf die fertigen Produkte bestimmungsgemäß nutzen und auf Fotos oder in Videos zeigen sowie diese Aufnahmen veröffentlichen, insbesondere auf Websites, in sozialen Medien, in Vereinsberichten und in der eigenen Unternehmenswerbung. Soweit hierfür Nutzungsrechte an Gestaltungen des Verkäufers erforderlich sind, räumt der Verkäufer dem Kunden ein einfaches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht für diese Zwecke ein. Rechte Dritter, insbesondere an Kundenmotiven und an abgebildeten Personen, sind zu beachten.
- Die vorstehende Erlaubnis umfasst nicht automatisch die gesonderte Nutzung der vom Verkäufer erstellten Gestaltungen zur Herstellung weiterer Produkte oder die Weitergabe der Entwurfs-, Druck- und Arbeitsdateien zur Nachproduktion. Weitergehende Nutzungsrechte können gesondert vereinbart werden. Bereits bestehende Rechte des Kunden an eigenen Vorlagen sowie gesetzlich erlaubte Nutzungen bleiben unberührt.
11. Widerrufsbelehrung
- Die Informationen zum Widerrufsrecht für Verbraucher ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung des Verkäufers.
- Die Regelungen dieser AGB schränken die gesetzlichen Widerrufs-, Rücktritts-, Kündigungs-, Gewährleistungs- und Mängelrechte sowie sonstige zwingende Rechte des Kunden sowie seine diesbezüglichen Zahlungs- und sonstigen Ansprüche nicht ein und gelten gegenüber diesen nachrangig.
12. Gewährleistung und Haftung
Die Gewährleistung (Mängelhaftung) und Haftung für sonstige Schlechtleistung bestimmen sich vorbehaltlich folgender Regelungen nach gesetzlichen Vorschriften.
- Gesetzliche Untersuchungs- und Rügeobliegenheiten bleiben unberührt, soweit ihre Voraussetzungen vorliegen. Darüber hinaus werden keine zusätzlichen Untersuchungs- oder Rügeobliegenheiten vereinbart.
- Die gesetzlich nicht abdingbaren Rückgriffsrechte des Kunden gegenüber dem Verkäufer im Rahmen des Unternehmerregresseses bei Verbrauchsgüterkäufen werden nicht eingeschränkt.
- Ist der Kunde Unternehmer, erfolgt die Wahl zwischen Nachbesserung (d. h. Mangelbeseitigung) mangelhafter Sachen oder Nachlieferung (Lieferung mangelfreier Sachen) durch den Verkäufer.
- Für die Beschaffenheit der Ware sind die im jeweiligen Auftrag getroffenen Vereinbarungen maßgeblich. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Anforderungen.
- Der Verkäufer haftet auf Schadensersatz unbeschränkt, soweit die Schadensursache auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruht. Ferner haftet der Verkäufer für die leicht fahrlässige Verletzung von wesentlichen Pflichten, deren Verletzung die Erreichung des Vertragszwecks gefährdet, für die Verletzung von Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertraut (Kardinalpflichten) oder im Fall vereinbarter Garantieversprechen. In diesem Fall haftet der Verkäufer jedoch nur für den vorhersehbaren, vertragstypischen und erwartbaren Schaden. Der Verkäufer haftet nicht für die leicht fahrlässige Verletzung anderer als der vorstehend genannten Pflichten. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit, für einen Mangel nach Übernahme einer Garantie für die Beschaffenheit des Produktes und bei arglistig verschwiegenen Mängeln. Die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz bleibt unberührt. Soweit die Haftung des Verkäufers ausgeschlossen oder beschränkt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung von Arbeitnehmern, Vertretern und Erfüllungsgehilfen. Im Übrigen sind Schadensersatzansprüche des Kunden ausgeschlossen. Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten auch für Schadensersatzansprüche des Kunden im Rahmen der gesetzlichen Gewährleistung des Verkäufers.
13. Schlussbestimmungen
- Die Rechtsbeziehungen zwischen dem Kunden, sofern dieser Unternehmer ist und dem Verkäufer, unterliegen ausschließlich dem Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
- Für die gerichtliche Zuständigkeit gelten die gesetzlichen Vorschriften.
14. Verbraucherstreitbeilegung
- Wir sind nicht bereit und nicht verpflichtet an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherstreitschlichtungsstelle teilzunehmen.
